Na das war ja gestern ein Abenteuer! Genau vor uns ist eine Brücke eingekracht als ein dicker LKW drauf war... Innerhalb kurzer Zeit waren tausende Menschen gekommen, um zu sehen, was passiert.
Wir saßen fest, weil wir trotz gefährlichen Versuchen unseres Fahrers keinen Weg durch oder über den Fluss finden konnten. Einmal dachte ich, wir kippen um...🤐
Tja und dann haben wir ganze acht Stunden zugesehen, wie man krampfhaft an einer Lösung gearbeitet hat. Man ej - so was wäre in Germany nicht möglich gewesen... Da würde nichts abgesperrt oder so - die Leute standen zu Hunderten im Weg und behinderten diejenigen, die sich bemühten. Ich stelle mal ein Video ein. Zum Schluss- wir hätten die Hoffnung längst aufgegeben- haben sie dann einen Sattelschlepper im Fluss versängt und mit Sandsäcken befestigt...und wir konnten gegen sieben Uhr im Dunkeln den Fluss passieren. Und dann begann das eigentliche Abenteuer, denn unser Fahrer musste im Stockdunkeln vier Stunden fahren. Er ist wie der kleine Bruder von Schumi durch die Nacht gejagt - Angst ist gar kein Begriff für das, was ich empfand.
Madagaskar ist Nachts stockdunkel. Es gibt keinen Strom und die "Ortschaften" sind dunkel. Und die Menschen latschen selbst nachts auf der Straße herum... Dass wir niemanden überfahren haben... ein Wunder! 🤐
Aber dafür waren an jeder Ecke Buschfeuer zu sehen. Es ist eine Tragödie! Die Fackeln ganz Madagaskar ab. Deshalb ist alles Karst und trocken... Zwei Drittel des Landes sind abgeholzt und brandgerodet und das machen die nachts... Schlimm!
Gegen zehn waren wir in Ansirabe in unserem Hotel. Ich war fix und fertig!
Ein Glück, dass wir heute nur eine Stadtbesichtugung machen. Wir sehen uns heute Edelsteinmanufakturen an und verschiedene Handcraftprojekte. Mal sehen...😁.
Tschüss eure Steffi (mit Schnuppen und Halsschmerzen, weil der Fahrer die ganze Zeit die Scheibe runter hatte...😓)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen