Was ich vergessen hatte zu erzählen: als wir bei der eingestürzten Brücke fest saßen haben die Einheimischen sofort die Situation genutzt und ihre Geschäfte gemacht. Frauen haben Nudeln und Reis gekocht, andere haben Quarkgebäck gebacken und Kaffee und anderes Gebräu verkauft. Niemand musste dort hungern oder durstig warten, bis er weg kam. Sogar Hahnenkämpfe würden organisiert, um die Zeit rumzukriegen. Insgesamt hatten wir das Gefühl auf einem Volksfest zu sein bei dem ganz nebenbei eine "Brücke" gebaut wurde... Mit diesem Verhalten sind die uns weit überlegen...
Heute hatten wir Stadbesichtigung. Wir waren an einem schönen Vulkansee, in dem die beiden Männer schwimmen waren 😉. Ich habe im Anschluss daran einer Studentin der Biologie ein Mini-stipendium verschafft... Man ej, ist doch wahr.
Danach waren wir in einer kleinen Werkstatt, in der Zebuhorn verarbeitet wird - zu Schmuck und so. Das war total interessant - in unserem Beisein hat Son Junge einen Löffel hergestellt. Wahnsinn!
Gleich im Anschluss daran waren wir bei Leuten, die aus alten Blechbüchsen und so Miniatut-Fahrräder, -autos und -mopeds bauen. Das war auch sehr interessant.
Und dann waren wir in so einem fucking Schmuckladen, weil Oma Gudrun unbedingt ein Armband aus blauen Edelsteinen haben wollte. Die Verkäufer waren allesamt schmierig und wollten uns aber sowas von über's Ohr hauen. Armband gab es nicht also haben wir uns für Ohrringe für Sarah entschieden. Mit echten Rubinen. Als uns der Verkäufer dazu einen passenden Kettenanhänger "schenkte", und wir auch nur bar bezahlen sollten, haben wir uns anders entschieden und sind abgehauen...😛Das war total unangenehm, aber jetzt sind wir total froh, dass wir dort nüscht gekauft haben.
Sorry Sarah 😘
Jetzt ist unser Fahrer voll beleidigt, der hing in dem Geschäft garantiert mit drinne...
Für unseren halb verhungerten Kumpel hier im Hotel haben wir einen Batzen Fleisch gekauft, damit er mal so richtig satt ist. Jetzt liegt er bei uns und pennt...😊
Uns geht's gut
Eure Steffi
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